Szenario 2B – Neue Horizonte: Stärke durch Vielfalt

Zunehmende Fähigkeit zum Umgang mit komplexen Problemen
Komplexität gehört zum Alltag, und der Umgang mit Dynamik und Vielfalt entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. So hat sich in der Politik das Subsidiaritätsprinzip in der Breite durchgesetzt: Entscheidungen werden wo möglich dezentral, wo nötig aber auch auf transnationaler Ebene getroffen. So kann Deutschland von einer vertieften europäischen Integration profitieren. Bürgerschaftliches Engagement erfolgt zudem über direkte Bürgerbeteiligung oder konsultative Elemente.

Klare Aufgabenteilung im Sinne einer erneuerten sozialen Marktwirtschaft
Zudem hat die öffentliche Hand ihre Rolle in der digital-dynamischen Wirtschaftswelt gefunden: Einerseits ermöglicht sie es Unternehmen, durch weitere De-Regulierung und Bürokratieabbau erfolgreich auf den Weltmärkten aufzutreten. Andererseits hält sie an staatlichen Aufgaben wie der Daseinsvorsorge und der Garantie der öffentlichen Sicherheit fest. Der Gegensatz von Wirtschafts- und Umweltinteressen löst sich immer weiter auf. Auf dem Arbeitsmarkt entsteht eine Vielzahl neuer Beschäftigungsverhältnisse und Projektansätze, die den Wohlstand in allen Segmenten sowie in urbanen und ländlichen Räumen absichern.

Zuwanderung als Chance für die offene Gesellschaft
In der Gesellschaft werden neue Formen von Gemeinschaft, bewusstem Konsum und kultureller Offenheit erprobt. Die breite, gezielte und weithin akzeptierte Zuwanderung wird als Chance für Erneuerung und Weiterentwicklung begriffen. Zudem ermöglicht die Migration einen demografischen Ausgleich und trägt insofern zum Interessenausgleich von Jungen und Alten in einem neuen „Generationenvertrag“ bei.

Wie nah ist Szenario 2B an der Gegenwart?

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