Szenario 1C – Spurtreue Beschleunigung: Wohlfühl-Wohlstand

Deutschland als „ökonomische Supermacht“
Deutschland stellt sich dem globalen Wettbewerb – „ohne Wenn und Aber“. De-Regulierung und Privatisierung prägen seine Wirtschafts- und Wissenschaftspolitik, und Innovationen entstehen weitgehend ohne staatliche Beeinflussung. Konzerne und Mittelstand bilden eine breite Innovationsbasis und damit die Grundlage für den Erfolg des deutschen Exportmodells. Von diesem kompromisslosen Wachstumsdenken profitieren – frei nach dem Motto „Die Flut hebt alle Boote“ – auch mittlere und untere Segmente.

Glaube an neue Technologien und Dominanz traditionelle Konsummuster
Der wirtschaftliche Erfolg hat den Glauben an Fortschritt und Technik zurückgebracht. Nachhaltigkeitsdenken wird als Gängelung empfunden, lassen sich doch die meisten Umweltprobleme über einen High-Tech-Wachstumspfad lösen. Städte entwickeln sich zu Wachstumsmotoren, ländliche Räume folgen dem Ideal urbanen Lebens und passen sich dieser Entwicklung immer stärker an. Die breite Privatisierung vieler Lebensbereiche – beispielsweise der Wissenschaft, aber auch der Sozialsysteme – hat deren Effizienz und Leistungsfähigkeit erhöht.

Erfolgreiche Integration in europäische und wirtschaftlich geprägte Leitkultur
Die digitale Transformation fördert den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Auch gelingt die Integration der Zuwanderer in die ökonomisch geprägte Leitkultur, so dass das gesellschaftliche Konfliktpotenzial eher gering ist. Eine entsprechend des repräsentativen Politikmodells handlungsfähige Europäische Union trägt signifikant zur hohen Wettbewerbsfähigkeit bei und wird von den Bürgerinnen und Bürgern weithin akzeptiert.

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